Ruhestatt von Johanne und Carl Duisberg im Carl-Duisberg-Park
Der Floratempel wurde von dem Bildhauer Fritz Klimsch nach dem Vorbild des „Temple d’Amour“, des Amor-Tempels, einem klassizistischen Tempel im Garten von Schloss Versailles von 1778, das sich der Sonnenkönig Ludwig XIV. erbauen ließ. Der französische Amor-Tempel wiederum bezieht sich baulich auf den Vesta-Tempel, das zentrale Heiligtum auf dem Forum Romanum.
Im Zentrum steht die ebenfalls von Klimsch geschaffene Marmorfigur der römischen Göttin Flora, der Göttin der Jugend, der Blüte und des Frühlings, erkennbar an dem Blumenstrauß in ihrer rechten Hand. Oberhalb der Säulen, im Übergang zum Dach, steht der Sinnspruch: „Edel sei der Mensch, hülfreich und gut.“ Weist die Statue als Sinnbild der (ewigen) Jugend also über den Tod hinaus.
Weitere Mitglieder der Familie Duisberg sowie die von ihm hochgeschätzte Hausdame Minna Sonntag sind auf dem Wiesdorfer Friedhof an der Manforter Straße beerdigt. An diese Grabstätte steht Korrespondierend zur vergoldeten Skulptur auch die Figur "Die Auferstehung".
Leider wurden Mitte Januar 2013 aus dem Gelände Carl-Duisberg-Park, die Skulpturen „Die Hirsche“, „Die Tatkraft“ und „Die Jägerinnen“ von Fritz Klimsch gestohlen. Seither wurden die Skulpturen mit einer aufwendigen Alarmanlage versehen. https://www.ksta.de | https://rp-online.de/
